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Pflegeberatung und Leistungsberatung

Letzte Aktualisierung: 28. Februar 2018

Viele der häufig gestellten Fragen zur Entscheidung über einen Pflegegrad können beantwortet werden, wenn Sie sich auf diesen Internetseiten umsehen, Broschüren der Pflegekassen oder Gesundheitsministerien studieren oder Ratgeberseiten entsprechender Zeitschriften lesen.

Ergänzend zu den kostenlosen Inhalten auf dieser Webseite haben wir für Sie ein Pflegetagebuch sowie einen Pflegegradrechner entwickelt, mit deren Hilfe Sie Ihren Pflegebedarf dokumentieren und Ihren Pflegegrad errechnen können.

Persönliche Beratung führt zu besseren Ergebnissen

Ob es sich für Sie ganz persönlich lohnt, einen Widerspruch gegen einen Pflegegrad bis vor Gericht zu bringen, lässt sich oft nicht auf der Basis solcher allgemeinen Informationen entscheiden. Dazu gehört manchmal pflegerisches Fachwissen und Erfahrung im Umgang mit den MDK-Gutachten.

Auch bei der erstmaligen Beantragung eines Pflegegrades  oder einem Höherstufungsantrag sollten Sie sich fragen, ob es sich lohnen könnte, unsere Hilfe in Anspruch zu nehmen. Insbesondere, wenn die vorliegenden Einschränkungen und Pflegebedarfe stark schwanken oder nicht offensichtlich für den Gutachter erkennbar sind (z.B. bei Demenz oder psychischen Erkrankungen), empfiehlt es sich den Antrag fachlich korrekt und detailliert vorzubereiten um sicher zu gehen, dass letztlich der Pflegegrad bewilligt wird, der Ihnen zusteht.

Unser Beratungsangebot

In einem kostenlosen ersten Telefonat geben wir Ihnen konkrete Tipps zu Ihrer Situation und sagen Ihnen, worauf Sie bei Antrag oder Widerspruch achten müssen. Außerdem sagen wir Ihnen, ob und wie wir Ihnen bei Antrag oder Widerspruch helfen können.

Wenn Sie sich für eine Unterstützung durch uns entscheiden, kommen wir zu Ihnen nach Hause, sichten alle vorliegenden Unterlagen und geben Ihnen auf Basis der aktuellen Begutachtungsrichtlinien eine Einschätzung darüber, welchen Pflegegrad wir in Ihrem konkreten Fall erwarten.

Nach dieser Erstberatung begleiten wir Sie während des Antrags- oder Widerspruchsverfahrens. Wir verfassen ein fachlich fundiertes Pflegegutachten bzw. Gegengutachten für Sie, bereiten Sie und die pflegenden Personen auf die anstehende Begutachtung durch den MDK bzw. Medicproof vor und begleiten Sie auch im Begutachtungstermin persönlich um sicherzustellen, dass alle Hilfebedarfe erfasst werden und letztlich der Pflegegrad bewilligt wird, den wir für fachlich korrekt erachten. Unsere Beratung ist erst abgeschlossen, wenn Sie den positiven Pflegebescheid in Händen halten oder alle rechtlichen Mittel ausgeschöpft sind, um diesen zu erlangen.

Das brauchen wir von Ihnen

Die Basis für unsere Arbeit ist in der Regel das vom MDK oder Medicproof für die Pflegekasse erstellte Gutachten zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit gemäß SGB XI. Das MDK-Gutachten können Sie bei der Pflegekasse anfordern. Wenn eine Pflegeeinrichtung tätig ist, wurde in der Regel ein "Pflegeplan" geschrieben. Das ist eine Aufstellung zu den im Allgemeinen nötigen Hilfen, die in der Pflegedokumentation zu finden ist. Auch ein aktueller Arzt- oder Krankenhausbericht wäre hilfreich. Am besten Sie tragen in Vorbereitung auf den ersten persönlichen Termin mit uns alle Unterlagen zusammen, so dass wir uns ein möglichst vollständiges Bild machen können, wenn wir zu Ihnen kommen.

Das kostet unsere Unterstützung

Die telefonische Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

Für die persönliche Vor-Ort-Beratung berechnen wir in der Regel 199 Euro inklusive An- und Abfahrt und gesetzlicher Mehrwertsteuer.

Bei der Begleitung eines Antrags- oder Widerspruchsverfahrens arbeiten wir in der Regel rein auf Erfolgsbasis. Das bedeutet, dass wir nur dann eine Gebühr von Ihnen erhalten, wenn Sie den positiven Bescheid in Händen halten, in dem mindestens der Pflegegrad bewilligt wurde, den wir für gerecht und fachlich korrekt halten.

Sprechen wir uns an. Wir nehmen uns Zeit für Sie und freuen uns darauf, Sie unterstützen zu dürfen!