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Pflegestützpunkte

Letzte Aktualisierung: 28. Februar 2018

Ein Teil der Pflegereform 2008 war die Einführung von Pflegestützpunkten.

Pflegestützpunkte werden nicht bundesweit einheitlich, sondern den Anträgen der Bundesländer entsprechend eingerichtet. Sie sollen nicht nur unverbindlich informieren, sondern auch Pflege koordinieren und Aufgaben in der Qualitätssicherung übernehmen. In einigen Bundesländern wurden schon vor 2008 Pflegeberatungsstellen eingerichtet.

Das Ziel der damaligen Gesundheitsministerin Ulla Schmidt war es, je 20000 Einwohner einen Pflegestützpunkt einzurichten. Die wissenschaftliche Begleitung des Aufbaus der Pflegestützpunkte organisierte das Kuratorium Deutsche Altershilfe KDA.

In den Broschüren der Pflegekassen und des Bundesministerium wird das Problemfeld Pflegeberatung bzw. Leistungsberatung bei Schwierigkeiten mit der Einstufung in einen Pflegegrad fast nie erwähnt. Dazu müssen Sie also auf absehbare Zeit andere Dienste nutzen. Zum Beispiel unseren. Da nicht absehbar ist ob und falls ja wie es möglich ist unsere individuelle Beratung mit den Pflegekassen abzurechnen, sind wir weiterhin darauf angewiesen private Rechnungen zu stellen.

In den Pflegestützpunkten sollen Pflegeberaterinnen und Pflegeberater Pflegebedürftige und deren Angehörige nicht nur über Pflege informieren sondern den Hilfesuchenden begleiten und ihm praktische Unterstützung geben. In der Praxis können Hilfesuchende jedoch nur bis zu einem bestimmten Punkt unterstützt und begleitet werden. Eine persönliche vor-Ort Begutachtung der Situation zum Beispiel wird von den Pflegestützpunkten nicht angeboten.

Für eine Erstinformation und um einen guten Überblick über das Thema Pflege zu erhalten sind die Pflegestützpunkte bestens geeignet und sollten auch genutzt werden. Wird jedoch individuelle Beratung benötigt, sind diese nicht mehr die richtigen Ansprechpartner.