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Wir werden euch nicht retten können

Am 11. März 2011 führten Erdbeben und Tsunami zum Atomunfall in Fukushima, der größer war, als irgendwer je angenommen hätte. Auch fünf Jahre nach der Katastrophe ist eigentlich nichts normal in der Region um das zerstörte Kernkraftwerk.
Die Menge, der in Fukushima freigesetzten Strahlung, ist kaum abzuschätzen. Auch die Atomruine strahlt weiter. Die Chefin der WHO bestätigte ganz offiziell, das es keine ungefährlichen Niedrigwerte radioaktiver Strahlung gibt. Und so muss die Medizin eingestehen: Wir werden euch nicht retten können, denn es gibt kein Mittel gegen radioaktive Strahlung.
Ein Beispiel: Schilddrüsenuntersuchungen in Fukushima bestätigen einen deutlichen Anstieg der Neuerkrankungen von Schilddrüsenkrebs bei Kindern. Es mussten bereits über Hundert Kinder wegen metastasierten oder stark wachsenden Krebsgeschwüren in ihren Schilddrüsen operiert werden.

5 Jahre Fukushima
30 Jahre Tschernobyl
Zu diesen Jahrestagen sind vielfältige Aktionen geplant. Die IPPNW lädt zum Internationalen IPPNW-Kongress nach Berlin ein: 5 Jahre Leben mit Fukushima – 30 Jahre Leben mit Tschernobyl