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Mein Rücken …

Rückenschmerzen sind ein häufiger Grund für Krankheitsausfälle in der Pflege. Die Berufsgenossenschaft (BGW) bietet viele Informationen zum Thema an, die für Pflegeprofis und Angehörige hilfreich sein können.

In einer 24-seitigen Broschüre der Berufsgenossenschaft Gesundheit und Wohlfahrtspflege finden sich am Alltag orientierte Tipps wie: „Achten Sie daher darauf, möglichst in aufrechter Haltung zu arbeiten: Stellen Sie das Pflegebett auf Ihre Arbeitshöhe ein. Setzen Sie sich zwischendurch hin – etwa beim Essenanreichen oder Füßewaschen.“ Manches Rückenproblem wird durch ungeeignete Kleidung oder Schuhe verschärft.
Für Pflegeprofis bietet die BGW persönliche Termine mit eingehender ärztlicher Untersuchung an. „Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir Strategien, wie Sie Ihre Gesundheit und Arbeitsfähigkeit dauerhaft erhalten können.“

Die BGW stellt Pflegehilfsmittel vor. Kennen Sie schon Antirutschmatte, Gleitmatte, Bettzügel, Haltegürtel oder Rutschbrett? Patientenlifter werden auch für gesetzlich Versicherte in der eigenen Wohnung finanziert – sogar als Einbaugeräte für kleine Wohnungen.

Als Einstieg in die Prävention von Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) bietet die BGW Pflegeeinrichtungen den „Strategietag Rücken“ und auch „Organisationsberatung“ an.

Wer Leistungen der Pflegeversicherung bekommt, kann pflegende Angehörige durch die Pflegekasse unterstützen lassen. Es werden sowohl Pflegekurse angeboten, als auch individuelle Schulungen vor Ort. Beispiele für die (Pflicht-) Angebote der Pflegekassen: AOK-Pflegekurse.