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Hürdenläufe

Straßen, Läden, Wohnungen … die Welt um uns herum ist gewöhnlich so eingerichtet, dass sie den Menschen, die „im Normalbereich“ gehen, hören, denken oder sehen, nicht viel Mühe macht. Wer jenseits von Normbereichen lebt, muss mit vielen Behinderungen zurecht kommen. „Altengerechte Wohnungen“ sollen auf die Bedürfnisse von Alten Menschen zugeschnitten sein … aber es lohnt sich genau hinzusehen bevor der Mietvertrag unterschrieben wird.

„Barrieren können sinnvoll sein und Schutz bieten, etwa dann, wenn ein Balkongeländer Abstürze verhindert, oder die Barriere einer roten Ampel Sicherheit im Verkehr bietet. In der Regel schränken Barrieren aber die Selbstständigkeit, die Beweglichkeit und die Freiheit im Alltag ein. Mit einer barrierefreien oder zumindest barrierearmen Wohnung ist ein Zuhause ohne Hindernisse und Stolperfallen gemeint. Gerade Treppenstufen, Türschwellen und zu schmale Türen können im Alter zu beinahe unüberwindbaren Barrieren werden…

Die weit überwiegende Mehrheit der Menschen möchte in den eigenen vier Wänden alt werden und darin möglichst selbstbestimmt leben. Dafür lohnt sich ein Umbau, der die Wohnung barrierefrei oder zumindest barriereärmer macht. Durch eine solche bauliche Gestaltung können Sie sich auch im Alter ungehindert in Ihrer Wohnung bewegen und den Alltag ohne fremde Hilfe bewältigen. Eine bedarfsgerechte, barrierefreie Wohnung erhöht nicht nur den Komfort, sondern trägt auch dazu bei, Verletzungen durch Stürze zu vermeiden. Auch soziale Kontakte lassen sich leichter pflegen: Eine Wohnung ohne Stufen und Schwellen ist nämlich nicht nur für Sie komfortabler, sondern auch für Bekannte, die Sie besuchen – ob im Rollstuhl oder mit Kinderwagen.“

Es ist gar nicht so einfach, sich vorzustellen, was in einer Wohnung das Leben Tag für Tag erleichtern (oder erschweren…) könnte.

Die Pflegeversicherung zahlt übrigens recht stattliche Zuschüsse für die so genannten Wohnumfeld verbessernden Maßnahmen.