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Monatlich 40 € von der Kasse

Schon ab Pflegegrad 1 zahlt die Pflegekasse bis zu 40€ pro Monat für Verbrauchsmaterial. Das können unter anderem Einmal-Unterlagen, Einmal-Handschuhe (auch für Allergiekranke) oder Händedesinfektionsmittel sein. Nur etwa 5 % der Pflegebedürftigen nehmen diese Leistung in Anspruch – trotz der vielen Zuzahlungen, die an anderen Stellen im Gesundheitssystem geleistet werden müssen.

„Pflegebedürftige, die durch den medizinischen Dienst der Krankenkassen einen Pflegegrad 1, Pflegegrad 2, Pflegegrad 3, Pflegegrad 4 oder Pflegegrad 5 bewilligt bekommen haben, in der Häuslichkeit gepflegt werden und/oder durch einen Angehörigen (mit-)versorgt werden, haben einen gesetzlichen Anspruch auf bis zu 31€ (ab 2015: 40€) im Monat für Pflegehilfsmittel. Obwohl dies eine erhebliche Kostenersparnis in Höhe von bis zu 480€ im Jahr darstellt, wird diese Unterstützung kaum in Anspruch genommen.

Tatsächlich genutzt wird diese Möglichkeit nur von unter 5% der fast 2 Millionen Berechtigten in Deutschland. Mangelnde Informationen, bürokratische Hürden und hoher Beschaffungsaufwand schrecken viele Berechtigte von vornherein ab. Die konsequente Nutzung der mit diesem Anspruch finanzierbaren Produkte senkt das Risiko für Infektionen deutlich und sorgt für eine hygienische und für Pflegebedüftige und Pflegende angenehme Umgebung. Neben Bettschutzeinlagen, Flächen- und Hautdesinfektionsmitteln, Mundschutz und Schutzschürzen sind auch Einmalhandschuhe erstattbar. Verschiedene Dienstleister bieten die Möglichkeit, sich kostenlos monatlich die benötigten Hilfsmittel nach Hause liefern zu lassen. Hier sollte Ihr Augenmerk auf die Qualität der Produkte und die Flexibilität der Zusammenstellung gerichtet sein.“

Details zu den zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmitteln
Marktführer der monatlichen Pflegeverbrauchshilfsmittel-Lieferanten ist die Pflegebox