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Wünsche für das neue Jahr

Zum Jahresende blicke ich zurück auf Notizen aus den letzten 12 Monaten. Es soll mal Zeiten gegeben haben, wo das Wünschen noch geholfen hat. Hier sind meine „Pflege-Wünsche“ für 2014.

Die AOK berichtete über Arbeiten des Bundesgesundheitsministeriums zur „Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation„. Nach vielen Vorgesprächen hat Elisabeth Beikirch Vorschläge zur Verschlankung der Pflegedokumentation vorgelegt und einen Praxistest gestartet. 60 Organisationen der ambulanten und stationären Pflege beteiligen sich an dem Projekt. Schon im Februar 2014, aber einen Regierungswechsel später, sollen die Ergebnisse ausgewertet sein und in einer Fachveranstaltung vorgestellt werden. Heute verbirgt sich eine nützliche Angabe oft zwischen zwei Sätzen, die nur wegen bürokratischer Anforderungen geschrieben wurden.

Ich wünsche mir, dass die Pflegedokumentation alle wichtigen Informationen so zeigt, dass die Pflegekräfte sie schnell finden.

Jürgen Gohde hat in einem Interview mit der taz seine Erwartungen an die neue Bundesregierung formuliert. Er beschreibt Pflege als „das Schlüsselthema unseres Jahrhunderts der alternden Gesellschaften“. Eine der größten Herausforderungen dabei sind die Hilfen für Demenzkranke und ihre Angehörigen. Im Rahmen der Pflegeversicherung müsse die Demenz als ein eigener Grund für Leistungen gelten können. Der seit 2009 vorliegende neue Pflegebedürftigkeitsbegriff könne das gewährleisten.
Ich wünsche mir, dass es 2014 gelingt, für Menschen die mit Demenz Leben müssen und für ihre Pflegepersonen deutlich mehr Unterstützung zu organisieren.

„Die Zeit ist reif. Die Senioren werden immer selbstbewusster. Sie wissen um ihr Wählerpotenzial.“
Jürgen Gohde