Beratungstelefon: 030 22 37 6060

Auswandern für Pflegeprofis

Seit Jahrzehnten wird immer wieder beklagt, dass es in Deutschland zu wenige Menschen gibt, die Pflege zum Beruf machen. Viele Aufrufe und Imagekampagnen wurden gestartet, ohne das Problem zu lösen. Pflegepersonalmangel ist auch in vielen anderen Ländern ein Problem. So kommt es, dass Jahr für Jahr examinierte Pflegekräfte Deutschland verlassen. Der DBfK informiert über viele organisatorische Fragen zur Arbeit im Ausland.

Seit Jahren wird immer wieder vorgeschlagen, dem Mangel an Pflegefachkräften in Deutschland zu begegnen, in dem Personal aus anderen Ländern abgeworben wird. Von der Öffentlichkeit wenig beachtet zieht es viele Examinierte ins Ausland. Bessere Arbeitsbedingungen und mehr Respekt für den Beruf locken.

„Globalisierung macht auch vor der Pflege nicht Halt – immer mehr in Deutschland ausgebildete Pflegefachpersonen interessieren sich für eine Tätigkeit im Ausland. Ob im Rahmen einer Hospitation, eines befristeten Katastropheneinsatzes, eines Praktikums oder einer regulären Berufstätigkeit – mit dem deutschen ‚Pflegeexamen‘ hat man international gute Chancen und fördert die eigene Karriere. Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) e.V. hat aus diesem Grund jetzt einen viel gefragten Download aktualisiert und neu aufgelegt: ‚Arbeiten im Ausland – Chancen und Perspektiven für deutsche Pflegefachpersonen‘. Neben allgemeinen Hinweisen zur Vorbereitung des Einsatzes, Anerkennung des deutschen Berufsabschlusses, Versicherungsfragen und der erforderlichen Sprachkompetenz werden die wichtigsten internationalen Arbeitsmärkte für deutsches Pflegefachpersonal im Detail dargestellt. Hilfreich sind dabei insbesondere relevante Kontaktadressen und Informationsquellen, die von den Pflegeberufsverbänden vor Ort benannt und empfohlen wurden.“

Über eine Initiative der Weltgesundheitsorganisation, die den weltweiten Mangel an Gesundheitsprofis angehen sollte: New global alliance seeks to address worldwide shortage of doctors, nurses and other health workers, Pressemitteilung der WHO (25.5.2006).