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DGB legt Studie zur Bürgerversicherung vor

Die Beschlüsse der schwarz-gelben Bundesregierung zur veränderten Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind Anlass für den DGB mit einem eigenen Konzept zur solidarischen Absicherung des Krankheits- und auch des Pflegerisikos an die Öffentlichkeit zu gehen. „Die Bürgerversicherung ist nachweislich die überlegene Alternative, denn nur so lässt sich die chronische Einnahmeschwäche der Gesetzlichen Krankenversicherung nachhaltig und sozial gerecht kurieren“, so DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach bei der Vorstellung der Studie. „Die Kommission schlägt dazu vor, die GKV als Solidarsystem für alle BürgerInnen auszubauen, die Bemessungsgrundlagen auszuweiten und dafür auch Kapitaleinkünfte einzubeziehen. Die Beitragsfinanzierung soll wieder paritätisch gestaltet werden. Durch eine Kombination der im Bericht aufgeführten Optionen zur Bürgerversicherung ist ein finanzieller Gestaltungsspielraum möglich, der einer Beitragssatzsenkung von 2,2 Prozentpunkten entspricht. Buntenbach betonte, dass den 70 Mio. Versicherten auch die von der Koalition geplante Beitragserhöhung zum 01. Januar 2011 erspart bleiben könnte.“
Pressemeldung des DGB vom 13.12.2010
zur Studie: Bürgerversicherung statt Kopfpauschale.