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Privatisierung der Pflege ist ein gefährlicher Irrweg

Der Präsident des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes Volkssolidarität, Prof. Gunnar Winkler kommentiert: „Wer die Pflege zur Privatsache macht, setzt die Interessen der Menschen aufs Spiel, die künftig pflegebedürftig werden und Leistungen nicht aus eigener Tasche bezahlen können. Schon heute können Millionen von Menschen nicht oder nur unzureichend private Vorsorge für das Alter betreiben. Wer Niedrigverdiener, Arbeitslose und erwerbsgeminderte Menschen jetzt auch noch bei der Pflege auf den Weg der Privatisierung führen will, stellt das bisher erreichte Niveau einer guten pflegerischen Versorgung und Betreuung in Frage. Das kann für einen großen Teil der Bevölkerung dazu führen, dass das individuelle Pflegerisiko künftig nicht mehr ausreichend abgesichert wird.“Pressemeldung vom 21.10.09 auf www.volkssolidaritaet.de