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Qualität – in allen Altenheimen

Seit dem letzten Sommer wird intensiv in Fachkreisen diskutiert, wie ein Vergleich verschiedener Altenheime erleichtert werden könnte. Gäbe es öffentliche Qualitätsvergleiche, sollte das auch die Träger der stationären Pflege zu mehr Anstrengungen für Bewohnerzufriedenheit anregen. Die Tücke steckt – wie so oft – im Detail. Jetzt hat der MDS sein Konzept vorgestellt, um die Ergebnisse der regelmäßig stattfindenden Qualitäts-Prüfungen des MDK der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Die Koalitionsbeschlüsse zur Pflegereform sehen auch vor, dass stationäre Altenpflegeeinrichtungen in Zukunft häufiger – und vermehrt ohne Ankündigung – Besuch vom MDK bekommen sollen. Prüfungen sollen zuerst mindestens alle drei Jahre stattfinden. Ziel ist es jährliche Kontrollen durchzuführen.
Die Ergebnisse dieser Qualitätskontrollen sollen bald regelmäßig in einer Form veröffentlicht werden, die Laien verstehen können und Vergleiche ermöglicht – ohne neuerliche bürokratische Hürden zu schaffen. Dazu gibt es viele Ideen und auch Bedenken. Unten finden sie einige Hinweise zum Verlauf der Diskussionen in den letzten Monaten. Der Medizinische Dienst der Spitzenbverbände der Krankenkassen (MDS) hat jetzt sein Konzept vorgestellt. Damit wird klar, in welcher Weise man dort die Öffentlichkeit informieren möchte. Der MDS-Geschäftsführer Peter Pick beabsichtigt mit den Veröffentlichungen „auch einen stärkeren Qualitätswettbewerb zwischen den Einrichtungen in Gang setzen.“

zur Diskussion um Transparenz: MDK Berichte veröffentlichen

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Kritische Anmerkungen zur Veröffentlichung der MDK Berichte: Caritas zur Pflegereform

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